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Körper und Ernährung | Rezepte

Rezept 09: Köstliches Granola – Knuspermüsli ganz einfach selbstgemacht

10. März 2019

Granola – ganz einfach selbstgemacht!

Heu­te habe ich für dich wie­der ein lecke­res, gesun­des Voll­wert-Rezept: Selbst­ge­mach­tes Gra­no­la! Es ist köst­lich, knusp­rig und schmeckt nicht nur als Früh­stück, son­dern auch als Zuga­be in Des­serts, mit fri­schem Obst, als Top­ping für Smoot­hie-Bowls oder ein­fach pur geknab­bert zwi­schen­durch… 🙂

Gra­no­la lässt sich kin­der­leicht zube­rei­ten und abwan­deln. Die Basis bil­den Hafer­flo­cken, die dann mit Nüs­sen, Ker­nen, Saa­ten und Tro­cken­früch­ten gemischt wer­den. Je nach­dem, was dir schmeckt oder was du gera­de zuhau­se hast, kannst du die Zuta­ten für dein Gra­no­la natür­lich auch aus­tau­schen und so immer wie­der neue Varia­tio­nen her­stel­len. Das Schö­ne ist: mit den Men­gen muss man es nicht so genau neh­men. Anstatt abzu­wie­gen ver­wen­de ich immer eine simp­le Tee-Tas­se zum Abmes­sen der Zuta­ten – das macht das Gan­ze wirk­lich unkom­pli­ziert.

Granola – gesund und vollwertig

Ein wei­te­rer Vor­teil der eige­nen Zube­rei­tung: Du weißt genau, was drin ist! Vie­le der käuf­li­chen Gra­no­las ent­hal­ten lei­der jede Men­ge indus­tri­el­len Zucker. Das nach­fol­gen­de Rezept kommt ganz ohne aus. Schön süß wird das Gra­no­la durch die Zuga­be von Tro­cken­früch­ten wie Rosi­nen, Dat­teln oder Apri­ko­sen. Du kannst aber natür­lich, falls du es süßer magst, noch ein Süßungs­mit­tel dei­ner Wahl (z.B. Honig oder Ahorn­si­rup) dazu­ge­ben.

Beson­ders gesund und voll­wer­tig wird dein Gra­no­la, wenn du es aus frisch-geflock­ten Hafer­flo­cken her­stellst. Falls du kei­nen Flo­cker zuhau­se hast, kannst du auch ein­fach mal in dei­nem Bio­la­den nach­fra­gen – vie­le haben dort einen Flo­cker und quet­schen dir dei­ne gewünsch­te Men­ge Hafer frisch. So ent­hal­ten dei­ne Flo­cken noch alle Vital­stof­fe – defi­ni­tiv ein gesund­heit­li­ches Plus!

Was bei mir für den Geschmack nie feh­len darf: Zimt! Ich emp­feh­le dir, den soge­nann­ten Cey­lon-Zimt zu ver­wen­den. Die­ser ist zwar etwas teue­rer als der häu­fig ange­bo­te­ne Cas­sia-Zimt. Er ent­hält jedoch wesent­lich weni­ger Cuma­rin, ein Stoff, der Leber­schä­di­gung begüns­ti­gen kann.

Ich wün­sche dir nun ganz viel Spaß beim Aus­pro­bie­ren und anschlie­ßend fro­hes Gra­no­la-Knus­pern! 😉

Selbstgemachtes Granola

Zuta­ten (für ein Blech):

  • 2 Tas­sen (frisch­ge­flock­te) Hafer­flo­cken
  • 1 Tas­se gehack­te Nüs­se (ich ver­wen­de am liebs­ten Man­deln, aber auch Hasel­nüs­se, Cas­hews oder eine Mischung schmeckt super!)
  • 1 Tas­se Son­nen­blu­men­ker­ne
  • 1 Tas­se Kür­bis­ker­ne
  • 1 Tas­se Lein­sa­men
  • 1 Tas­se Koko­schips
  • 1 Tas­se zer­klei­ner­te Tro­cken­früch­te (Rosi­nen, Dat­teln, Feigen…ganz nach dei­nem Geschmack)
  • 3 gehäuf­te TL Zimt
  • 4 EL geschmol­ze­nes Kokos­öl
  • optio­nal: 2 EL Honig oder Ahorn­si­rup

Zube­rei­tung:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober-Unter­hit­ze ein­stel­len und ein Back­blech mit Back­pa­pier bele­gen.
  2. In einem klei­nen Topf das Kokos­öl und ggf. den Honig bzw. Ahorn­si­rup ver­flüs­si­gen.
  3. In einer gro­ßen Schüs­sel alle Zuta­ten – bis auf die Koko­schips und die Tro­cken­früch­te – mit­ein­an­der mischen (die wür­den sonst zu hart bzw. dun­kel wer­den)
  4. Das flüs­si­ge Kokos­öl zu den tro­cke­nen Zuta­ten geben und alles gut ver­men­gen.
  5. Auf dem Back­blech ver­tei­len und bei 150 Grad für 30–40 Minu­ten backen. Zwi­schen­durch immer wie­der kurz umrüh­ren, dass das Gra­no­la von allen Sei­ten schön gleich­mä­ßig bräu­nen kann.
  6. Her­aus­neh­men und abküh­len las­sen. Nun die Tro­cken­früch­te und die Koko­schips hin­zu­fü­gen und in Vor­rats­glä­ser abfül­len. So hält sich dein Gra­no­la für 3–4 Wochen frisch!

Pho­to: raw­pi­xel on Uns­plash

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