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Gesunde Ernährung im Alltag – meine fünf besten Tipps und Tricks!

13. August 2018

Gesunde Ernährung im Alltag

Will­kom­men zurück!

Heu­te habe ich einen Arti­kel zum The­ma gesun­de Ernäh­rung im All­tag für dich!

Wie du ja weißt, ist mein Her­zens­the­ma die voll­wer­tig-pflanz­li­che Ernäh­rung. Mit die­sem Kon­zept arbei­te ich auch in mei­nen Ernäh­rungs­be­ra­tun­gen und hel­fe Men­schen dabei, wie sie dies für sich best­mög­lich umset­zen kön­nen.

Fünf Tipps für eine gesunde Ernährung im Alltag

Fünf Tipps, die ich jedem mei­ner Kli­en­ten dabei beson­ders ans Herz lege, möch­te ich heu­te auch mit dir tei­len! Denn ganz egal, ob du dich zu 100 % voll­wer­tig-pflanz­lich ernährst, gera­de auf dem Weg dahin bist oder auch nur ein biss­chen was ver­än­dern möch­test, die­se Din­ge kann jeder anwen­den und dadurch sei­ne Ernäh­rung im All­tag ganz ein­fach gesün­der gestal­ten! Denn mei­ner Mei­nung nach ist jedes klei­ne „Gesund­heits-Plus“ wert­voll!

Viel Spaß beim Lesen!

1. Mehr Nüsse, Kerne und Saaten!

Nüs­se gehö­ren aus vie­len guten Grün­den zu den wert­volls­ten Lebens­mit­teln, die wir zu uns neh­men kön­nen!

Sie sind zum einen aus­ge­zeich­ne­te, natur­be­las­se­ne Fett­lie­fe­ran­ten und reich an unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, die z.B. beson­ders wich­tig für die Herz­ge­sund­heit sind.

Zum ande­ren ver­sor­gen sie uns mit hoch­wer­ti­gem, pflanz­li­chem Pro­te­in, stär­ken das Ner­ven­kos­tüm und die Kon­zen­tra­ti­on (man den­ke an „Stu­den­ten­fut­ter“…:) )

Ich emp­feh­le dir, die Auf­nah­me von ver­ar­bei­te­ten Fet­ten (v.a. ent­hal­ten in Fer­tig­pro­duk­ten, Süß-, Fleisch- und Wurst­wa­ren) so gering wie mög­lich zu hal­ten und dafür zu voll­wer­ti­gen Fett­lie­fe­ran­ten wie Man­deln, Cas­hews, Wal-, Hasel- oder Pekan­nüs­sen zu grei­fen! Sie las­sen sich ganz leicht ein­bau­en, ob pur, im Müs­li, über dem Salat oder als Nuss­mus. Dazu brin­gen sie Biss und Kna­ckig­keit in jedes Gericht und sind somit auch eine geschmack­li­che Auf­wer­tung!

Glei­ches gilt für Saa­ten und Samen aller Art wie Son­nen­blu­men- und Kür­bis­ker­ne, Sesam-, Hanf- und Lein­sa­men. Auch sie gehö­ren zur Grup­pe der natur­be­las­se­nen Fet­te. Den Lein­sa­men kommt noch eine wei­te­re, beson­de­re Bedeu­tung zu, mehr dazu gleich im nächs­ten Punkt…

2. Mehr Leinsamen!

Lein­sa­men sind mei­ner Mei­nung nach ein oft unter­schätz­tes, hei­mi­sches Super­food! Sie sind vol­ler Ome­ga-3-Fett­säu­ren, die ent­zün­dungs­hem­mend und schüt­zend auf unser Gefäß­sys­tem wir­ken.

Obwohl Ome­ga-3-Fet­te so gut für uns sind, bekom­men wir oft viel zu wenig davon. Daher soll­ten wir bewusst auf eine aus­rei­chen­de, täg­li­che Ver­sor­gung ach­ten.

Hier­für eig­nen sich Lein­sa­men ganz her­vor­ra­gend! Sie sind regio­nal, güns­tig und rein pflanz­lich. 1–2 EL davon soll­ten es täg­lich sein, z.B. als Zuga­be in Müs­lis, in Shakes, in Sala­ten oder ande­ren Gerich­ten.

Wich­tig: Um die ent­hal­te­nen Ome­ga-3-Fet­te auch opti­mal auf­neh­men zu kön­nen, emp­feh­le ich dir, die Lein­sa­men in einem Mixer kurz anzu­schro­ten. So stellst du sicher, dass die klei­nen Körn­chen nicht unver­daut wie­der aus­ge­schie­den wer­den. Natür­lich kannst du aber auch ein gutes, nativ-kalt­ge­press­tes Lein­öl ver­wen­den!

3. Mehr Kräuter!

Ein ganz ein­fa­cher Trick, um dein Essen gesund­heit­lich auf­zu­wer­ten, sind fri­sche Kräu­ter! Ob Peter­si­lie, Schnitt­lauch, Basi­li­kum, Kori­an­der, Ros­ma­rin oder Thy­mi­an – sie alle ent­hal­ten wert­vol­le äthe­ri­sche Öle, Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe! Noch dazu för­dern sie eine gute Ver­dau­ung und ver­lei­hen Spei­sen geschmack­lich das gewis­se Etwas!

Wenn du das nächs­te Mal dein Essen anrich­test, top­pe es mit fri­schen Kräu­tern dei­ner Wahl! Du kannst hier ganz nach Geschmack vari­ie­ren und aus­pro­bie­ren. Falls du kei­ne fri­schen zur Hand hast, kannst du natür­lich auch auf tief­ge­fro­re­ne Kräu­ter zurück­grei­fen. Getrock­ne­te Kräu­ter eig­nen sich zwar toll zum Wür­zen, kom­men vom Gesund­heits­wert her jedoch nicht an die fri­schen her­an.

4. Mehr Grün!

Wir wis­sen es alle – Obst und Gemü­se soll­ten wir täg­lich und reich­lich zu uns neh­men! V.a. das dun­kel­grü­ne Blatt­ge­mü­se in Form von Grün­kohl, Spi­nat, Man­gold, Ruco­la, Feld­sa­lat & Co hat es so rich­tig in sich und bringt viel Wert­vol­les für den Kör­per mit!

Ach­te daher dar­auf, dei­ne täg­li­che Men­ge  „Grün­fut­ter“ mög­lichst hoch zu hal­ten. Das Schö­ne ist: oft geht das viel ein­fa­cher, als wir den­ken! Ganz easy kannst du z.B. einen Obst-Smoot­hie mit einer Hand­voll Baby­spi­nat grü­ner und gesün­der machen. Das ver­än­dert tat­säch­lich kaum etwas am süßen Geschmack. Füge dei­ner Toma­ten­so­ße doch kurz vor dem Ser­vie­ren noch eini­ge Ruco­la-Blät­ter hin­zu oder set­ze dei­nen Reis das nächs­te Mal auf ein Bett aus fri­schem Salat. So sorgst du qua­si ganz neben­bei dafür, mehr Grün in dei­ne täg­li­chen Gerich­te zu inte­grie­ren!

5. Mehr Antioxidantien!

Anti­oxi­dan­ti­en sind Stof­fe, die sich beson­ders schüt­zend und posi­tiv auf unse­re Zell­ge­sund­heit aus­wir­ken. Sie brem­sen ent­zün­dungs­för­dern­de Pro­zes­se im Kör­per und tra­gen zu einem funk­ti­ons­fä­hi­gen Immun­sys­tem bei. Zur Grup­pe der Anti­oxi­dan­ti­en zäh­len z.B. die sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe wie Caro­ti­noi­de und Fla­vo­noi­de, aber auch das all­seits bekann­te Vit­amin C.

Um gut ver­sorgt zu sein, musst du nicht zwin­gend zu über­teu­er­ten „Super­foods“ wie Gojis oder Acai-Pul­ver grei­fen! Eine beson­ders gute, lecke­re und hei­mi­sche Anti­oxi­dan­ti­en­quel­le sind z.B. Bee­ren! Aktu­ell befin­den wir uns noch mit­ten in der Bee­ren-Sai­son und kön­nen den gan­zen Som­mer lang aus dem Vol­len schöp­fen! Beson­ders Hei­del­bee­ren sind rand­voll mit Anti­oxi­dan­ti­en. Ist die Bee­ren­zeit vor­bei, kannst du über die Win­ter­mo­na­te die tief­ge­kühl­ten Vari­an­ten wäh­len.

Natür­lich ent­hal­ten auch sämt­li­che ande­re Obst- und Gemü­se­sor­ten vie­le Anti­oxi­dan­ti­en – auch wenn die Kon­zen­tra­ti­on nicht ganz so hoch sein mag wie die im Bee­ren­obst!

 

So, das waren mei­ne per­sön­li­chen TOP 5! Wenn du magst, set­ze doch gleich bei dei­ner nächs­ten Mahl­zeit einen der vor­ge­schla­ge­nen Tipps um – und lass viel­leicht den ein oder ande­ren nach und nach zu einer täg­li­chen, gesun­den Gewohn­heit wer­den!

Wel­ches sind dei­ne ulti­ma­ti­ven Tipps für gesun­de Ernäh­rung im All­tag? Teil sie ger­ne mit mir, ich bin gespannt!!!

Alles Lie­be und eine schö­ne neue Woche für dich,

Ange­la

(Pho­to by Aly­son McPhee on Uns­plash)

 

 

  1. Lie­be Ange­la,
    das ist ein wirk­lich schö­ner Arti­kel. Er zeigt mir mal wie­der, dass wirk­lich jeder sei­ne Ernäh­rung mit ein­fa­chen Mit­teln ver­bes­sern kann! Man muss es ein­fach tun!
    Herz­li­che Grü­ße

    Eva

    1. Mei­ne lie­be Eva,
      ich dan­ke dir! Du hast so recht! Es geht wirk­lich oft viel ein­fa­cher, als wir so den­ken. Und haben wir erst ein­mal damit begon­nen, mer­ken wir meist sehr schnell, wie sehr unse­re Gesund­heit davon pro­fi­tie­ren kann! Ich wün­sche dir einen wun­der­schö­nen Tag!

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