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Start your day right – Inspirationen für eine ganzheitlich gesunde Morgenroutine

16. Mai 2018

Morgenroutine für goldene Morgenstunden?

Über die letz­ten Jah­re hin­weg habe ich mich zu einem abso­lu­ten Mor­gen­men­schen ent­wi­ckelt und möch­te auf mei­ne lieb­ge­won­ne­ne „Mor­gen­rou­ti­ne“ nicht mehr ver­zich­ten. Doch das war defi­ni­tiv nicht immer so!

V.a. als ich noch zur Schu­le ging, war mein erklär­tes Ziel: mög­lichst lan­ge schla­fen!!! Kur­ze Kat­zen­wä­sche im Bad, noch schnell die wich­tigs­ten Din­ge packen und nichts wie los! Früh­stück? Kei­ne Zeit. Zwar war ich so meis­tens pünkt­lich zu allen anste­hen­den Ter­mi­nen, aber rich­tig vor­be­rei­tet auf den Tag fühl­te ich mich nicht. Eher beglei­te­te mich das ungu­te Gefühl, „mit dem fal­schen Fuß auf­ge­stan­den zu sein“, noch Stun­den spä­ter.

Das ist scha­de! Denn gera­de die Mor­gen­stun­den bie­ten sich opti­mal an, um eini­ge ganz­heit­lich-gesun­de Gewohn­hei­ten zu inte­grie­ren! Die­se kos­ten oft nicht ein­mal viel Zeit… Aber sie wecken Kör­per, Geist und See­le sanft und berei­ten uns auf einen schö­nen, erfolg­rei­chen Tag vor!

V.a. jetzt im Früh­ling liegt in der Mor­gen­stim­mung so ein ganz beson­de­rer Zau­ber, fin­de ich!

Des­halb möch­te ich heu­te Inspi­ra­tio­nen für eine ganz­heit­lich gesun­de Mor­gen­rou­ti­ne mit dir tei­len! Viel­leicht ist ja der ein oder ande­re Tipp für dich dabei…?

Ich wün­sche dir ganz viel Spaß beim Lesen!

1.  Vorbereitung ist Trumpf!

Ganz klar: die Vor­be­rei­tung für einen mög­lichst ent­spann­ten Mor­gen beginnt bereits am Abend vor­her. Es klingt so sim­pel und wird doch so oft ver­nach­läs­sigt. Mitt­ler­wei­le habe ich es mir zur fes­ten Gewohn­heit gemacht, alles, was ich vor­be­rei­ten kann, bereits zu erle­di­gen: Tasche packen, Kla­mot­ten her­rich­ten, evtl. Früh­stück schon bereit­stell­ten. Din­ge, die an sich nicht viel Zeit kos­ten – in der Sum­me jedoch schnell eine hal­be Stun­de erge­ben, die man sich in der Früh defi­ni­tiv für ande­re Din­ge spa­ren kann! Sei es, um in Ruhe eine Tas­se Tee zu genie­ßen oder doch ein biss­chen län­ger zu schla­fen… 🙂

2. Ölziehen

Das soge­nann­te „Ölzie­hen“ stammt tra­di­tio­nell aus der ayur­ve­di­schen Leh­re und ist wegen sei­ner vie­len gesund­heits­för­dern­den Wir­kun­gen bekannt. So soll es z.B. dabei hel­fen, Stoff­wech­sel­gif­te aus­zu­lei­ten, die sich über Nacht im Mund­raum anrei­chern. Dazu wird ca. 1 EL nati­ves Öl für meh­re­re Minu­ten im Mund behal­ten, indem es zwi­schen den Zäh­nen hin- und her „gezo­gen“ und anschlie­ßend mit­samt der gebun­de­nen Gift­stof­fe aus­ge­spuckt wird. Beson­ders geeig­net sind Sesam-, Kokos- und Son­nen­blu­men­öl, da sie einen neu­tra­len bis ange­neh­men Geschmack haben. Gene­rell wird oft eine Dau­er von 15–20 Minu­ten emp­foh­len. Jedoch sind bereits 2–5 Minu­ten pro Tag ein tol­ler Anfang!

Für mich ist das Ölzie­hen gleich nach dem Auf­ste­hen die ers­te Tat des Tages, noch bevor ich etwas trin­ke oder mir die Zäh­ne put­ze. Das Mund­ge­fühl danach ist ein­fach super ange­nehm, die Zäh­ne füh­len sich sau­ber, glatt und gepflegt an. Ein wei­te­rer, net­ter Neben­ef­fekt: seit­dem ich regel­mä­ßig Öl zie­he, sind mei­ne Zäh­ne sogar noch ein biss­chen wei­ßer gewor­den. Ich kann dir also nur emp­feh­len, es auch ein­mal aus­zu­pro­bie­ren! Prak­tisch: wäh­rend ich Öl zie­he, wasche ich mir schon mal mein Gesicht, sprin­ge unter die Dusche und set­ze Tee­was­ser auf…es nimmt also nicht unnö­tig Zeit in Anspruch!

3. Wasser, Wasser, Wasser! 

Genug Trin­ken ist beson­ders am Mor­gen wich­tig: es weckt unse­re Lebens­geis­ter, rei­nigt von innen und kur­belt den Stoff­wech­sel und die Ver­dau­ung an! Ich per­sön­lich ach­te dar­auf, bereits vor dem Früh­stück 0,5 bis 1 Liter stil­les, WARMES Was­ser zu trin­ken. Kurz nach dem Auf­ste­hen ist der Kör­per näm­lich noch gut ange­wärmt durch das Bett und tut sich mit war­mer Flüs­sig­keit viel leich­ter, anstatt gleich einen unsen­si­blen „Käl­te­schock“ ver­passt zu bekom­men.

Um dich auch den Vor­mit­tag und tags­über zum Trin­ken zu moti­vie­ren, kann es hel­fen, dir Fla­schen mit Was­ser abzu­fül­len und sie stets in Sicht­wei­te auf­zu­bau­en. Tra­ge auch unter­wegs immer eine Glas­fla­sche Was­ser bei dir. „Trink­we­cker“ sind eben­falls eine gute Erin­ne­rungs­stüt­ze für alle, die das Trin­ken leicht ver­ges­sen!

Kla­res Was­ser ist an sich das Bes­te, was du dei­nem Kör­per geben kannst. Um das Gan­ze geschmack­lich etwas abwechs­lungs­rei­cher zu gestal­ten, gebe ich mei­nem Was­ser z.B. noch den Saft einer Zitro­ne, sowie ein klei­nes, auf­ge­schnit­te­nes Stück fri­schen Ing­wer bei. Das schmeckt nicht nur, son­dern ist auch noch gut für den Säu­re-Basen-Haus­halt und das Immun­sys­tem. Eben­so kann eine gro­ße Kan­ne Kräu­ter­tee ein idea­ler Flüs­sig­keits­spen­der für den gesam­ten Vor­mit­tag sein.

4. Lecker Frühstück!

Das mit dem Früh­stück ist so eine Sache. Die einen füh­len sich erst mit einer sät­ti­gen­den Grund­la­ge bereit, den Tag zu star­ten. Ande­re dage­gen bekom­men in der Früh kei­nen Bis­sen run­ter und kön­nen sogar auf nüch­ter­nen Magen zum Sport gehen.

Hier macht es aus mei­ner Sicht über­haupt kei­nen Sinn, sich zu etwas zu zwin­gen – auch, wenn all­ge­mein die Annah­me herrscht, das Früh­stück sei die wich­tigs­te Mahl­zeit des Tages. Des­halb musst du für dich aus­pro­bie­ren und her­aus­fin­den, womit du dich am wohls­ten fühlst!

Ich z.B. habe fest­ge­stellt, dass ich mich mit einem voll­wer­ti­gen Früh­stück deut­lich bes­ser kon­zen­trie­ren kann und mich viel leis­tungs­fä­hi­ger und gut vor­be­rei­tet auf den Tag füh­le. Für die­se posi­ti­ven Effek­te bin ich sehr ger­ne bereit, etwas mehr Zeit am Mor­gen ein­zu­pla­nen, auch wenn ich frü­her raus muss. Mein Kör­per dankt es mir! Das Rezept für mein abso­lu­tes Lieb­lings­früh­stück fin­dest du HIER!

Gehörst du nicht zu den klassischen„Frühstückern“, pro­bie­re doch mal, vit­amin­reich und leicht zu star­ten, z.B. mit einem grü­nen Smoot­hie. Falls das jedoch gar nichts für dich ist, emp­feh­le ich dir, zumin­dest etwas Gesun­des vor­zu­be­rei­ten und es mit zu Uni, Arbeit, Sport etc. zu neh­men. Wenn dann näm­lich der Hun­ger kommt, hast du sofort etwas zur Hand und musst nicht auf leicht ver­füg­ba­re, unge­sun­de Alter­na­ti­ven zurück­grei­fen!

5. Recken, Strecken, Dehnen

Um den Kör­per nach der nächt­li­chen Ruhe­pha­se wie­der zu mobi­li­sie­ren, gibt es ein ganz ein­fa­ches, aber wir­kungs­vol­les Rezept: Streck dich aus­gie­big! Das kannst du sogar noch im Bett machen, bevor du auf­stehst. Räkel dich, gäh­ne genüss­lich und streck Arme, Ober­kör­per, Bei­ne und Füße ein­mal so rich­tig durch! Das wirkt Ver­span­nun­gen ent­ge­gen und sorgt gleich für ein bes­se­res Kör­per­ge­fühl. Auch gut: alle Kör­per­par­ti­en mit der fla­chen Hand oder leicht geball­ten Faust „abklop­fen“. Um das Gan­ze noch wir­kungs­vol­ler zu gestal­ten, sind ein paar geziel­te Dehn­übun­gen oder viel­leicht eine klei­ne Yog­a­rou­ti­ne (z.B. Mor­gen­gruß­va­ria­tio­nen) per­fekt. Für mich geht es nach dem Auf­ste­hen immer zumin­dest kurz auf die Yoga­mat­te, wo ich mei­nen Kör­per mit sanf­tem Stret­ching auf­wär­me. Tat­säch­lich bemer­ke ich einen deut­li­chen Unter­schied in mei­ner Mobi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät, wenn ich mein Pro­gramm ver­nach­läs­si­ge. Umso woh­ler füh­le ich mich, wenn ich regel­mä­ßig dabei blei­be!

6. Frischluft

Fri­sche Luft ist ein­deu­tig eines der bes­ten Mit­tel, um rich­tig wach zu wer­den. Nach­dem ich auf­ge­stan­den bin, wird des­halb immer erst ein­mal gut durch­ge­lüf­tet, um auch die letz­ten Spu­ren Müdig­keit aus dem Schlaf­zim­mer zu ver­trei­ben! Am geöff­ne­ten Fens­ter tan­ke ich für 1–2 Minu­ten Sauer­stoff und kann spü­ren, wie auch der Geist dadurch lang­sam kla­rer und wacher wird.

7. Zeit für Dankbarkeit

Dank­bar­keit ist ein wun­der­vol­les, woh­lig-war­mes Gefühl und bringt das Herz zum Strah­len. Und das Schö­ne ist: wir kön­nen es gezielt her­bei­ru­fen! Wie? Ganz ein­fach- indem wir uns jeden Tag bewusst ein paar Minu­ten Zeit für Dank­bar­keit neh­men! Lass dir eine klei­ne Dank­bar­keits­pra­xis ein­fal­len, mit der du dir jeden Tag aufs Neue vor Augen führst, wofür du in dei­nem Leben dank­bar bist! Hier ein paar Ide­en: 

  • Füh­re ein Dank­bar­keits­ta­ge­buch und plat­zie­re es mit Stift auf dei­nem Nacht­schränk­chen. Jeden Mor­gen gleich nach dem Auf­wa­chen schreibst du dir drei Din­ge auf, für die du dank­bar bist! Über die Zeit ent­steht so ein wah­rer Schatz!
  • Wenn Schrei­ben nichts für dich ist, kannst du auch eine Dank­bar­keits­me­di­ta­ti­on machen! Setz dich für 10 Minu­ten hin, schlie­ße die Augen und gehe gedank­lich alle Men­schen, Din­ge, Situa­tio­nen und Ereig­nis­se in dei­nem Leben durch, für die du dank­bar bist. Bezie­he dich dabei auf die Ver­gan­gen­heit, die Gegen­wart und die Zukunft! Wenn du dir zunächst schwer tust, dich auf dei­ne eige­nen Gedan­ken und Gefüh­le zu fokus­sie­ren, kannst du auch eine geführ­te Dank­bar­keits­me­di­ta­ti­on machen.
  • Wenn du wenig Zeit hast, nut­ze den Moment direkt nach dem Auf­wa­chen, kurz bevor du auf­stehst, um aus tiefs­ter See­le „DANKE“ zu sagen! Denn schließ­lich ist jeder neue Tag ein biss­chen wie ein neu­es Leben! Lege dei­ne Hän­de auf dein Herz, spü­re dei­nen Herz­schlag und sei dir der Tat­sa­che bewusst, dass vor dir ein ganz neu­er Tag liegt, der dich dazu ein­läd, ihn zu gestal­ten!

 

8. Sorge für Musik und gute Laune!

Um dich selbst für dei­nen Tag zu moti­vie­ren, kann Musik unglaub­lich hilf­reich sein! Doch weil ich nicht gleich­zei­tig mit Hor­ror-News aus den Nach­rich­ten geweckt wer­den möch­te, ver­zich­te ich bewusst auf das Radio. Dafür habe ich mir eine Play­list mit mei­nen per­sön­li­chen „Morning-Songs“ erstellt, die mir sofort bei den ers­ten Klän­gen gute Lau­ne macht und mich mit­sin­gen lässt. Wäh­rend ich also mein Mor­gen­pro­gramm im Bad absol­vie­re, sorgt die Musik gleich für die rich­ti­ge Moti­va­ti­on und lässt mich beschwingt in den Tag star­ten! Dar­über, was in der Welt pas­siert, kannst du dich auch spä­ter gezielt infor­mie­ren!

Über­leg mal: viel­leicht gibt es noch ande­re Din­ge, die dir dei­nen Mor­gen ver­sü­ßen? Ein coo­ler Pod­cast? Lieb­lings-Moti­va­tions-Sprü­che am Bade­zim­mer­spie­gel? Bun­te Blu­men in der Küche…?

9. To-Do-Liste

Alles, was wir auf­schrei­ben, müs­sen wir nicht im Kopf haben. Des­halb kann eine To-Do-Lis­te unglaub­lich nütz­lich sein, um die wich­tigs­ten anste­hen­den Din­ge im Blick zu haben und nichts zu ver­ges­sen.

Setz dich des­halb ent­we­der am Abend vor­her oder in der Früh kurz hin und notie­re dir die wich­tigs­ten Punk­te, die erle­digt wer­den müs­sen. Das schafft einen Über­blick, zeigt recht schnell, was wirk­lich drin­gend ist und besei­tigt Gedan­ken­cha­os im Kopf!

 

Für sich betrach­tet mögen das simp­le Din­ge sein…doch ent­schei­dend ist, dass wir sie auch tun!!! Viel zu oft ver­ges­sen wir in der Hek­tik des All­tags, ein­mal inne zu hal­ten und uns auf das Ein­fa­che zu besin­nen. Doch gera­de das tut so, SO gut und sorgt lang­fris­tig für Zufrie­den­heit und Wohl­be­fin­den! 

Wie gestal­test DU dei­nen Mor­gen? Was sind dei­ne Tipps für einen ent­spann­ten Tages­start? Ich freu mich, von dir zu lesen! Bis zum nächs­ten Mal!
Alles Lie­be, 

Ange­la

 

 

 

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