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Zeit für Entschleunigung – Feiere die kleinen Glücksmomente der Weihnachtszeit!

16. Dezember 2018

Probiers mal mit Gemütlichkeit“ – Entschleunigung als Mittel gegen Weihnachtsstress!

Ich wün­sche dir von Her­zen einen wun­der­schö­nen drit­ten Advents­sonn­tag! Heu­te möch­te ich mit dir ein paar mei­ner Gedan­ken zur Weih­nachts­zeit tei­len. Ich glau­be, wäh­rend kaum einer ande­ren Pha­se des Jah­res pral­len der Wunsch nach Ruhe und Besinn­lich­keit und die Hek­tik des All­tags so sehr auf­ein­an­der! Ter­mi­ne, Jah­res­ab­schluss, Weih­nachts­fei­ern, Geschen­ke besor­gen… nach­voll­zieh­bar, wenn man in Stress gerät und das Gefühl hat, im D-Zug zu sit­zen! Lass uns doch des­halb an die­sem Sonn­tag ein­mal gemein­sam bewusst inne­hal­ten. Denn es gibt ein sehr wir­kungs­vol­les Mit­tel gegen Weih­nachts­stress: Ent­schleu­ni­gung! Und es kann uns so wun­der­bar dabei hel­fen, wie­der im Moment anzu­kom­men und die Augen für die klei­nen Glücks­mo­men­te zu öff­nen, die direkt vor unse­rer Türe lie­gen… gera­de in der Weih­nachts­zeit! 😉

Wenn ich könnte, würde ich vom Zauber der Weihnachtszeit etwas in Einmachgläsern aufbewahren und dann einfach nach Bedarf eines öffnen“…

Lei­der weiß ich nicht mehr, von wem die­se schö­nen Wor­te stam­men, die ich vor eini­gen Jah­ren in einem Sprü­che-Advents­ka­len­der fand. Aber ich fin­de, sie brin­gen so tref­fend zum Aus­druck, wie ger­ne wir manch­mal gewis­se „magic moments“ kon­ser­vie­ren wür­den! Und wie wenig wir dabei Stress gebrau­chen kön­nen, den wir uns so häu­fig ja eigent­lich selbst machen.

Weihnachtsstress vs. Weihnachtszauber

Auch ich bin in den letz­ten Wochen so ein biss­chen im vor­weih­nacht­li­chen Tru­bel „ver­sun­ken“. Da hat das mit der Acht­sam­keit nicht so geklappt, wie ich mir das vor­ge­stellt habe. Doch erst heu­te Mor­gen, als ich den Roll­la­den auf­zog und die ein­ge­schnei­ten Geh­we­ge und Baum­wip­fel sah, erin­ner­te ich mich wie­der dar­an, dass es Zei­ten gab, in denen „Weih­nachts­stress“ noch ein abso­lu­tes Fremd­wort für mich war. Dass statt Weih­nachts­stress viel mehr „Weih­nachts­zau­ber“ in der Luft lag! Das ist aller­dings schon eine Wei­le her…

Als Kind war ich an den Advents­sonn­ta­gen meis­tens schon sehr früh wach. Wäh­rend alle noch schlie­fen, schlich ich mich schon mal ganz lei­se aus dem Bett in die Küche. Mit einer klei­nen hand­voll Plätz­chen, gemopst aus der (eigent­lich gut ver­steck­ten!) Keks­do­se mei­ner Mut­ter, setz­te ich mich dann ans Fens­ter und beob­ach­te­te, wie klei­ne, glit­zern­de Schnee­flo­cken all­mäh­lich den Stra­ßen, Autos und Dächern eine fei­ne, wei­ße „Puder­zu­cker­schicht“ ver­lie­hen.

Wenn Entschleunigung Einzug hält…

Ver­rückt, aber an sol­che ver­meint­lich klei­nen Momen­te erin­ne­re ich mich heu­te, nach über 20 Jah­ren noch so inten­siv, als wären sie erst ges­tern pas­siert. Ich kann es kaum beschrei­ben, aber in die­sen Momen­ten war es für mich, als wür­de die Zeit still ste­hen. „Lei­se rie­selt der Schnee.…“ Es sind Momen­te wie die­se, in denen Ent­schleu­ni­gung Ein­zug hält. Momen­te, in denen ein woh­lig-war­mes Gefühl von Freu­de, Gebor­gen­heit und Dank­bar­keit ent­steht.  In denen wir inner­lich wie ein Weih­nachts­baum zu strah­len begin­nen.

Ent­schleu­ni­gung schafft eine Basis, auf der wir im Frie­den und ein­fach nur glück­lich mit uns und der Welt sein kön­nen. Wo Ver­gan­gen­heit und Zukunft kei­ne Rol­le spie­len, weil alles, was zählt, im gegen­wär­ti­gen Moment liegt. Das damit ver­bun­de­ne Glücks­ge­fühl kommt dann sehr spon­tan und auch sehr lei­se. Wir neh­men es wahr, wenn wir voll­kom­men bei uns sind, in inne­rer Stil­le und frei von Erwar­tung.

Kin­der sind – ohne sich des­sen bewusst zu sein – wah­re Meis­ter der Ent­schleu­ni­gung. Sie sind in der Lage, den Zau­ber des Augen­blicks in sei­ner vol­len Schön­heit wahr­zu­neh­men! Im Gegen­satz zu Erwach­se­nen, die oft ein­fach kom­plett dar­über hin­weg­se­hen. Weil es „Wich­ti­ge­res“ gibt. Weil „kei­ne Zeit“ ist. Oder weil man sich „beei­len“ muss. Das ist scha­de, denn so zieht das Leben an uns vor­bei, ohne, dass wir es selbst so wirk­lich mit­be­kom­men.

Eines ist jedoch sicher: auch als Erwach­se­ne sind wir in der Lage, Glücks­mo­men­te zu erken­nen und sie in vol­len Zügen zu genie­ßen. Wir müs­sen uns nur wie­der bewusst dar­auf ein­las­sen. Und uns v.a. erlau­ben, unse­rem Wohl­be­fin­den zulie­be ein­mal Fün­fe gra­de sein zu las­sen. Weil wir es wert sind!

Weihnachtszeit – Zeit für Glücksmomente!

Die Weih­nachts­zeit ist voll mit Glücks­mo­men­ten, die das Poten­zi­al haben, unse­re Sin­ne mit ihrer Schön­heit zu ver­zau­bern. Sei es der Duft fri­scher Plätz­chen, der durchs Haus zieht, der Lich­ter­glanz in den Fens­tern der Nach­bar­schaft, die kusche­li­ge Decke, die uns auf dem Sofa schön warm hält oder die Ruhe an einem ver­schnei­ten Sonn­tag­mor­gen wie heu­te, wenn alles noch schläft…!

Sol­che Momen­te sind flüch­tig – so schnell sie kom­men, gehen sie auch wie­der! Und all­zu oft lau­fen wir direkt an ihnen vor­bei. In der Hek­tik, die im All­ge­mei­nen wäh­rend der Weih­nachts­zeit aus­bricht, kom­men wir häu­fig gar nicht zur Ruhe, um ein­mal bewusst auf den Weih­nachts­zau­ber zu ach­ten, der uns umgibt. Der ent­steht, wenn wir inne­hal­ten, eine Ker­ze anzün­den, Zeit mit lie­ben Men­schen ver­brin­gen und uns auf das Wesent­li­che – die Lie­be in unse­ren Her­zen – besin­nen.

Bewusste Entschleunigung: Halte Ausschau nach deinen persönlichen „magic moments“

Des­halb möch­te ich dir –  beson­ders jetzt für die „End­spurt-Woche“ vor Weih­nach­ten – die Anre­gung mit­ge­ben, ein­mal ganz bewusst zu ent­schleu­ni­gen und beson­ders auf die klei­nen „magic moments“ in dei­nem All­tag zu ach­ten. Und dir die­se auch gezielt selbst zu erschaf­fen!

Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, bewusst zu ent­schleu­ni­gen! Viel­leicht woll­test du bereits die gan­ze Advents­zeit über backen und bist noch nicht dazu­ge­kom­men? Viel­leicht woll­test du noch in Ruhe über den Weih­nachts­markt bum­meln und nur für dich etwas Schö­nes kau­fen? Viel­leicht woll­test du seit Lan­gem mal wie­der einen rich­tig kit­schi­gen Weih­nachts­film schau­en und hast dir dafür noch nicht die Zeit genom­men?

Wann könn­test du das doch noch für dich umset­zen? Viel­leicht heu­te? JETZT? Den Gedan­ken, „ande­re Din­ge sind aber wich­ti­ger“ ver­ges­sen wir mal ganz schnell wie­der…

Mei­ne lie­be Blog­ger-Kol­le­gin Eva von www.leckervital.com hat auf ihrer Sei­te einen wun­der­ba­ren Arti­kel mit vie­len schö­nen Tipps für Glücks­mo­men­te und Weih­nachts­stim­mung! Ein lecke­res Plätz­chen-Rezept gibt es auch noch dazu. Schau doch mal bei ihr vor­bei und nimm dir HIER die ein oder ande­re Anre­gung mit!(*)

Ich z.B. habe mein altes, halb zer­fled­der­tes Weih­nachts­ge­schich­ten-Buch aus Kin­der­ta­gen wie­der raus­ge­kramt. Und heu­te Mor­gen dar­in – bei Ker­zen­schein und Tee – eini­ge zucker­sü­ße Erzäh­lun­gen wie­der­ent­deckt, die ich als Kind heiß und innig geliebt habe.

Was kannst du für dich Gutes tun? Heu­te oder in den kom­men­den Tagen? Dir fällt bestimmt etwas ein, wie du ent­schleu­ni­gen kannst!

Glücks­mo­men­te sind flüch­tig, ja! Aber genau das macht sie zu etwas so Beson­de­rem und Kost­ba­rem! 

Hab noch einen wun­der­ba­ren Tag und eine besinn­li­che Advents­zeit!

Alles Lie­be,

Ange­la

Pho­to by Wout Vana­cker on Uns­plash

*Wer­bung, da Erwäh­nung ande­rer Web­site

  1. Lie­be Ange­la,

    das hast du ein­fach mal wie­der wun­der­schön geschrie­ben!
    Vie­len Dank für die wert­vol­len und wun­der­ba­ren Anre­gun­gen! Man kann nicht oft genug dar­an erin­nert wer­den, wie wert­voll jeder ein­zel­ne Moment ist und wie wich­tig es ist, acht­sam mit sei­ner Zeit umzu­ge­hen. Du hast es sehr gefühl­voll und ein­fach wun­der­schön beschrie­ben. Ich neh­me das Bild mit, wie du als Kind am Fens­ter sitzt! Ich habe eine ähn­lich Erin­ne­rung…

    Und vie­len Dank fürs Ver­lin­ken, das freut mich wirk­lich sehr!

    Dir noch eine wun­der­schö­ne Advents­zeit lie­be Ange­la!

    Eva

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