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Körper und Ernährung

Keep cool!“ – Ganzheitliche Gesundheitstipps für den Sommer

22. Juli 2019

Bist du bereit für den Sommer?

Heu­te soll es um ein – im wahrs­ten Sinn des Wor­tes – brand­ak­tu­el­les The­ma gehen: den Som­mer!

Wäh­rend die einen gar nicht genug Son­ne tan­ken kön­nen, treibt ande­ren der blo­ße Gedan­ke an klet­tern­de Tem­pe­ra­tu­ren die Schweiß­per­len auf die Stirn.

Damit du die war­me Jah­res­zeit auf jeden Fall unbe­schwert genie­ßen kannst und dabei fit, sowie ange­nehm „cool“ bleibst, tei­le ich heu­te mei­ne Tipps & Tricks für einen schö­nen, ganz­heit­lich gesun­den Som­mer mit dir! Viel Spaß beim Lesen!

1. Wasser marsch!

Auch wenn ich mir bewusst bin, dass du die­sen Tipp viel­leicht schon nicht mehr hören kannst – er ist so wich­tig! Gera­de im Som­mer soll­ten wir dar­auf ach­ten, genug zu trin­ken. Denn um sich an die wär­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren anzu­pas­sen, schwitzt unser Kör­per stär­ker. Dadurch ver­liert er nicht nur Was­ser, son­dern auch Mine­ral­stof­fe (Elek­tro­ly­te) wie Natri­um und Kali­um, die für einen gesun­den Kreis­lauf sehr wich­tig sind. Dies gilt ganz beson­ders dann, wenn du dich bewegst bzw. Sport machst. Kommt nicht genug Flüs­sig­keit nach, sind Kopf­schmer­zen, Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me und Schwin­del fast vor­pro­gram­miert.

Um vor­zu­beu­gen, stel­le des­halb sicher, über den Tag hin­weg genug zu trin­ken. Ide­al sind (stil­le) Mine­ral­was­ser und Kräu­ter­tee. Die­se kannst du mit einem Sprit­zer Zitro­ne, etwas frisch gepress­tem Saft, Minz­blät­tern oder Gur­ken­schei­ben auf­pep­pen – du wirst sehen, so fällt dir das Trin­ken gleich viel leich­ter! Auch durch was­ser­rei­che Lebens­mit­tel wie fri­sches Obst und Gemü­se kannst du dei­nen Flüs­sig­keits­be­darf z.T. abde­cken.

TIPP: Falls du das Trin­ken ger­ne mal ver­gisst, fül­le dir vor­sorg­lich 1–2 Liter in einen Krug/ Fla­sche und plat­zie­re die­se in dei­ner Sicht­wei­te. So hast du das Was­ser immer vor der Nase und kannst auch genau sehen, wie viel du schon getrun­ken hast. Auch „Trink­we­cker-Apps“ sind eine gute Idee.

2. Leicht, frisch & nährstoffreich essen!

Viel­leicht ist dir schon mal auf­ge­fal­len, dass der Appe­tit im Som­mer ger­ne mal auf sich war­ten lässt? Gar kein Pro­blem! Statt def­ti­ger Kost, sehr hei­ßen oder schar­fen Spei­sen ver­sor­ge dei­nen Kör­per nun mit fri­schen, leich­ten und küh­len­den Lebens­mit­teln! Nicht umsonst bie­tet die Som­mer­zeit eine sol­che Fül­le an lecke­ren Obst- und Gemü­se­sor­ten wie Bee­ren, Melo­nen, Toma­ten, Gur­ken, fri­sche Kräu­ter & Co – Die per­fek­te Zeit also für Roh­kost und gemisch­te Sala­te! Neben viel Was­ser (s.o.) lie­fern die­se reich­lich Vit­ami­ne, Mine­ra­li­en und Spu­ren­ele­men­te, die Kör­per und Stoff­wech­sel leis­tungs­fä­hig hal­ten, ohne zu beschwe­ren. Um das Gan­ze kalo­ri­en­tech­nisch etwas gehalt­vol­ler zu machen, kannst du stets etwas nati­ves Öl, Nüs­se, Ker­ne oder Saa­ten zufü­gen.

Meist kommt der Hun­ger auf etwas „Üppi­ge­res“ dann erst gegen Abend. Hier sind bun­te Reis­pfan­nen, Gemü­se­sup­pen und -ein­töp­fe, leich­te Kar­tof­fel- und Pas­ta­ge­rich­te oder Ofen­ge­mü­se idea­le Som­mer-Satt­ma­cher. Schau hier ein­fach, wor­auf du Lust hast, was dir gut bekommt und dich beim anschlie­ßen­den Schla­fen nicht belas­tet.

TIPP: Wie wäre es, mor­gens mit einem leich­ten und den­noch sät­ti­gen­den Müs­li zu star­ten, das dir viel Schwung und Power für den Tag gibt? HIER habe ich ein Rezept für ein lecke­res, voll­wer­ti­ges Früh­stück für dich.

3. Schweißperlen adé!

Schwit­zen ist an sich ein super gesun­der Mecha­nis­mus des Kör­pers, um mit den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren fer­tig zu wer­den. Wenn es im Som­mer jedoch unver­hält­nis­mä­ßig heiß wird oder wir uns viel in sti­cki­gen Räu­men auf­hal­ten müs­sen, kann das auf unan­ge­neh­me Art schweiß­trei­bend sein! Doch natür­lich gibt es auch hier ein paar gut wirk­sa­me Tipps und Tricks, um Schweiß­per­len, -geruch und -fle­cken in den Griff zu bekom­men:

Armbäder

Eine effek­ti­ve Sofort­maß­nah­me: Hal­te dei­ne Hand­ge­len­ke und Unter­ar­me unter flie­ßen­des küh­les Was­ser! Dies regu­liert die Hit­ze­pro­duk­ti­on im Kör­per etwas nach unten und erfrischt bis zur nächs­ten voll­stän­di­gen Dusche.

Wechselduschen & Basenbäder

Gene­rell kannst du dei­nen Kör­per durch regel­mä­ßi­ge Wech­sel­du­schen nach Kneipp trai­nie­ren, sich Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­den bes­ser anzu­pas­sen. Dies stärkt zusätz­lich das Immun­sys­tem und macht (beson­ders in der Früh) rich­tig schön wach!

Zusätz­lich sind basi­sche Kör­per- und Fuß­bä­der eine groß­ar­ti­ge Mög­lich­keit. Sie hel­fen eben­falls, gezielt die Schweiß­drü­sen zu akti­vie­ren und dazu noch sau­re Stoff­wech­se­l­end­pro­duk­te aus­zu­schei­den. Net­ter Neben­ef­fekt: unan­ge­neh­mer Schweiß­ge­ruch ver­min­dert sich stark!

Abwarten und Tee trinken!

Wuss­test du, dass man in beson­ders hei­ßen Län­dern wie Ara­bi­en ger­ne  Tee trinkt? Was erst mal para­dox klingt, ist jedoch wirk­lich sehr sinn­voll. Denn beim Genuss von lau­war­men Geträn­ken schal­tet der Kör­per in die soge­nann­te küh­len­de Schweiß­pro­duk­ti­on. Extrem hei­ße sowie kal­te Spei­sen und Geträn­ke (beson­ders Kaf­fee!) dage­gen set­zen sehr star­ke Rei­ze, die den Kör­per erst recht zur Schweiß­pro­duk­ti­on anre­gen. (das­sel­be gilt übri­gens auch fürs Duschen!). Gönn dir daher auch im Som­mer öfter mal ein fei­nes Täss­chen Tee! Extra­tipp: Sal­bei­tee hat eine beson­de­re schweiß­re­gu­lie­ren­de Wir­kung! Er kann sogar äußer­lich auf schwit­zi­ge Stel­len wie Ach­seln oder Füße auf­ge­bracht wer­den.

Puder, Baby!

Schweiß­fü­ße und -fle­cken sind im Som­mer häu­fig unan­ge­neh­me Beglei­ter. Um vor­zu­beu­gen, kannst du dir mit Kör­per­pu­der aus­hel­fen. Es gibt Puder auf Natur­kos­me­tik-Basis z.B. in Reform­häu­sern, das ein­fach auf beson­ders schwit­zi­ge Stel­len auf­ge­tra­gen wird und ein sehr ange­neh­mes und fri­sches und duf­ti­ges Kör­per­ge­fühl hin­ter­lässt.

Natür­li­ches Deo (mit Rezept!) 

Bei all den Dis­kus­sio­nen um Alu­mi­ni­um in Deos bin ich mitt­ler­wei­le eine gro­ße Freun­din von natür­li­chen Deos, die kei­ne Alu­mi­ni­um­sal­ze ent­hal­ten. Hier gibt es inzwi­schen eine gro­ße Band­brei­te. Lei­der sind nicht alle auch effek­tiv – beson­ders dann, wenn man sich viel bewegt, Sport macht etc. Eben­so ent­hal­ten vie­le Natur­kos­me­tik-Deos Kräu­ter­es­sen­zen, auf die ab und an all­er­gisch reagiert wird.

Sehr gut kom­me ich z.B. aber mit einer selbst­ge­mach­ten Vari­an­te zurecht: Deo auf Kokos­öl-Basis! Das geht ganz ein­fach, du brauchst nur 3 Zuta­ten:

  • 3 EL Kokos­öl,
  • 2 EL Natron,
  • 2 EL Kar­tof­fel-, Mais- oder Pfeil­wur­zel­stär­ke.

Ver­men­ge Natron und Stär­ke, füge flüs­si­ges Kokos­öl hin­zu und ver­rüh­re alles so lan­ge, bis eine gleich­mä­ßig-cre­mi­ge Kon­sis­tenz ent­steht. Fül­le die Mas­se in einen klei­nen Tie­gel (z.B. einen aus­ge­wa­sche­nen Creme-Tie­gel). Nun kannst du mit dem Fin­ger klei­ne Men­gen ent­neh­men und dir dei­ne Ach­seln damit ein­cre­men. Wirkt wun­der­bar! Das Deo ist recht geruchs­neu­tral und duf­tet nur leicht nach Kokos – natür­lich könn­test du aber ein äthe­ri­sches Öl dei­ner Wahl tröpf­chen­wei­se hin­zu­fü­gen!

4. Nicht verkühlen! 

An rich­tig hei­ßen Som­mer­ta­gen freu­en wir uns über den Luxus kli­ma­ti­sier­ter Räu­me! Pro­ble­ma­tisch wird es aller­dings, wenn die Kli­ma­an­la­gen zu kalt ein­ge­stellt sind. Der Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied zu drau­ßen wird so sehr hoch, was den Kör­per ziem­li­chen Schwan­kun­gen aus­setzt. Auch kon­tra­pro­du­kiv: sich ver­schwitzt in kal­ten Räu­men auf­hal­ten! Das stellt unser Immun­sys­tem schon auf eine ziem­li­che Pro­be und kann auch im Som­mer zu Infek­ten füh­ren. Um vor­zu­beu­gen, ver­su­che, zu star­ke Kli­ma­ti­sie­rung zu ver­mei­den oder dir immer ein Tuch/Schal bzw. einen leich­ten Pul­li oder Jäck­chen mit­zu­neh­men, das du im Not­fall drü­ber­zie­hen kannst.

5. Lebe „La Dolce Vita!“

Als Hal­bi­ta­lie­ne­rin ken­ne ich es nur zu gut: Im Mit­tel­meer­raum ticken v.a. im Som­mer die Uhren anders! Tags­über ist es so heiß, dass man kaum etwas Pro­duk­ti­ves tun kann – dafür ver­la­gert sich das Leben eher in die Mor­gen- und Nacht­stun­den. Und auch sonst wird kür­zer getre­ten und ganz nach dem Mot­to „Pro­biers mal mit Gemüt­lich­keit“ gelebt! 😉

Natür­lich ist die­ses Modell in unse­rer Umge­bung bei fes­tem Arbeits­takt etc. prak­tisch schwer umsetz­bar. Trotz­dem kannst du ver­su­chen, dei­nen Rhyth­mus ein biss­chen abzu­än­dern: Ver­la­ge­re (schweiß­trei­ben­de) Akti­vi­tä­ten wie Sport, wich­ti­ge Ter­mi­ne und anstren­gen­de Erle­di­gun­gen nach Mög­lich­keit in die frü­hen Mor­gen- oder spä­ten Nach­mit­tags­stun­den, wenn die Son­ne nicht mehr ganz so viel Voll­gas gibt. Das ist wesent­lich ange­neh­mer, als sich bei brü­ten­der Mit­tags­hit­ze abzu­ra­ckern oder zu kon­zen­trie­ren!

Auch sonst gilt das Prin­zip der Ent­schleu­ni­gung da, wo es eben geht! Über­le­ge mal: Viel­leicht kannst du nach einem Tag in dei­nem über­hitz­ten Büro gleich mit­samt Bade­sa­chen an den See fah­ren? Im Anschluss noch etwas im Bier­gar­ten trin­ken gehen? Oder am Wochen­en­de den gan­zen Nach­mit­tag auf der Lie­ge im schat­ti­gen Gar­ten ent­span­nen? Dir fällt bestimmt etwas ein, um dir das „Dol­ce-Vita-Fee­ling“ in den All­tag zu holen und somit Kör­per, Geist und See­le etwas Gutes zu tun!

6. Vollwertige Eisalternative

Som­mer und Eis­creme – das gehört für Vie­le von uns nahe­zu untrenn­bar zusam­men!

Auch mit einer voll­wer­ti­gen Ernäh­rung musst du auf lecke­res Eis nicht ver­zich­ten! Die ein­fachs­te Mög­lich­keit, Eis selbst her­zu­stel­len ist „Nice-Cream“. Du benö­tigst hier­zu nichts ande­res als gefro­re­ne Bana­nen (in Stück­chen geschnit­ten!) und einen Hoch­leis­tungs­mi­xer. Gib die Bana­nen­stü­cke in den Mixer und ver­rüh­re alles so lan­ge, bis eine sah­nig-cre­mi­ge Kon­sis­tenz ent­steht.

Die­ses Basis-Rezept lässt sich nach Her­zens­lust krea­tiv abwan­deln! Du kannst jeder­zeit ande­res gefro­re­nes Obst wie z.B. Him­bee­ren hin­zu­fü­gen und das Gan­ze geschmack­lich auf­pep­pen, indem du noch etwas Süßungs­mit­tel oder – für alle Scho­ko­fans – Kakao dazu­gibst. In Schüs­seln fül­len, noch etwas Kokos­flo­cken, Kakao­nibs oder fri­sche Früch­te dar­auf ver­tei­len und direkt genie­ßen!

So, das waren nun mei­ne Tipps für dich, um im Som­mer einen küh­len Kopf zu bewah­ren!

Jetzt wür­de mich inter­es­sie­ren: was liebst du am Som­mer? Und wie hältst du dich schön „cool“? Ich bin gespannt!

Von Her­zen alles Lie­be und eine schö­ne war­me Zeit!

Ange­la

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