Heart for Health

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Körper und Ernährung

Gesund & Fit durch Bewegung

22. Oktober 2018

Ganzheitlich gesund durch Bewegung

Heu­te soll es auf mei­nem Blog um einen zen­tra­len Bau­stein der ganz­heit­li­chen Gesund­heit gehen, über den ich bis­her eher wenig geschrie­ben habe: Bewe­gung!

Kli­en­ten, die zu mir in die Gesund­heits­be­ra­tung kom­men, brin­gen hier­zu ganz unter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen mit. Wäh­rend die einen wah­re „Sports­ka­no­nen“ sind und kaum still sit­zen kön­nen, tun sich ande­re schwer, den inne­ren Schwei­ne­hund aus­zu­trick­sen.

Viel­leicht zählst du eher zur zwei­ten Kate­go­rie, wür­dest dich aber ger­ne mehr bewe­gen. Dann bekommst du im heu­ti­gen Arti­kel ein paar Anre­gun­gen für mehr Bewe­gung von mir! Dazu stel­le ich dir mei­ne drei liebs­ten Sport­ar­ten vor und erzäh­le dir, war­um sie mein Leben mitt­ler­wei­le sehr berei­chern. Und glaub mir –  das hät­te ich anfangs auch nicht unbe­dingt gedacht! 🙂 Viel­leicht ist ja auch etwas für dich dabei!
Ich wün­sche dir ganz viel Spaß beim Lesen!

Bewegung? Natürlich!

Bewe­gung ist ein ganz natür­li­cher Bestand­teil unse­res Lebens. Schon Hera­klit wuss­te: „Pan­ta rhei – Alles fließt!“ Wo wir auch hin­se­hen, alles ist im stän­di­gen Fluss. Zyklen, Wer­den und Ver­ge­hen sind zen­tra­le Lebens­as­pek­te. In der Natur kann man dies immer beson­ders deut­lich beob­ach­ten, z.B. am Wan­del der Jah­res­zei­ten. Und das ist auch gut so! Denn da, wo Altes geht, kann Neu­es ent­ste­hen und Wei­ter­ent­wick­lung statt­fin­den.

Unser moder­ner Lebens­stil sorgt jedoch dafür, dass wir uns immer weni­ger bewe­gen. Statt­des­sen sit­zen wir  viel zu viel sit­zen, ob im Auto, am Schreib­tisch oder auf der Couch. Dies führt all­mäh­lich dazu, dass Mus­kel­kraft und Aus­dau­er abneh­men. Oft gera­ten wir dann schon bei klei­nen kör­per­li­chen Akti­vi­tä­ten wie Trep­pen stei­gen oder dem Sprint zum Bus außer Pus­te. Letzt­lich kön­nen Über­ge­wicht, Rücken­schmer­zen, ver­min­der­te Fle­xi­bi­li­tät und kna­cken­de Gelen­ke Fol­gen von zu wenig Bewe­gung sein.

Bewegung ist gesund!

Mit regel­mä­ßi­ger Bewe­gung kannst du bewusst gegen­steu­ern! Sie hält den Kör­per fit und schlank, kräf­tigt die Mus­ku­la­tur, unter­stützt die Kno­chen­ge­sund­heit und das Immun­sys­tem. Aber auch See­le und Geist pro­fi­tie­ren von Bewe­gung. Sie hilft z.B. wun­der­bar, Stress­hor­mo­ne abzu­bau­en und somit die Psy­che zu ent­las­ten. Und durch das bewuss­te Fokus­sie­ren des Geis­tes wäh­rend des Trai­nings kön­nen die Gedan­ken gar nicht erst in destruk­ti­ve, sor­gen­vol­le Bah­nen abschwei­fen. Bewe­gung erfüllt also einen über­aus ganz­heit­lich-gesun­den Sinn und ist daher für jeden emp­feh­lens­wert!

Bewegung soll Spaß machen!

Oft wird Bewe­gung in ers­ter Linie mit Mühe und Anstren­gung ver­bun­den. „Sport ist Mord“ hat sich als Ein­stel­lung in vie­len Köp­fen fest­ge­setzt. Doch es gibt eine Fül­le an ver­schie­dens­ten Sport­ar­ten, die unglaub­lich viel Spaß machen kön­nen! Es kommt aller­dings dar­auf an, die pas­sen­de für sich zu fin­den. Denn das ist wich­tig, um auch dau­er­haft dabei zu blei­ben!

Meine sportlichen „TOP 3“

Es gab Pha­sen in mei­nem Leben, in denen ich aus Bequem­lich­keit eher wenig Sport getrie­ben habe. Erst in den letz­ten Jah­ren ent­deck­te ich die vie­len posi­ti­ven Effek­te von regel­mä­ßi­gem Trai­ning für mich. Ich begann, ver­schie­de­ne Sport­ar­ten aus­zu­pro­bie­ren und fand immer mehr Freu­de dar­an, mich zu bewe­gen. All­mäh­lich wur­de ich nicht nur kör­per­lich immer fit­ter und stär­ker, son­dern auch geis­tig-see­lisch um eini­ges aus­ge­gli­che­ner, was sich wirk­lich toll anfühlt. Heu­te ist Bewe­gung zu einem zen­tra­len Bestand­teil mei­nes All­tags gewor­den, den ich nicht mehr mis­sen möch­te! Wel­che Sport­ar­ten moti­vie­ren mich, in Bewe­gung zu blei­ben?

1.Tanzen – verbinde Bewegung mit Leichtigkeit!

So muss sich flie­gen anfüh­len“ – das den­ke ich mir manch­mal, wenn ich nach einer durch­tanz­ten Nacht nach Hau­se kom­me! Seit­dem ich tan­ze, ist Leich­tig­keit in mei­nen All­tag ein­ge­zo­gen! Tan­zen hat für mich im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes etwas Beflü­geln­des. Ich kann noch so ener­gie­los oder mies gelaunt sein – sobald ich auf der Tanz­flä­che ste­he, ist das alles ver­ges­sen. Die­se Erfah­rung mach­te ich zum ers­ten Mal, als ich wäh­rend mei­ner Uni-Zeit mit dem Sal­sa-Tan­zen begann. In die Tanz­schu­he zu schlüp­fen und mich zum Takt der Musik zu bewe­gen half mir damals enorm, (Lern)Stress und Anspan­nung hin­ter mir zu las­sen.

Tan­zen ver­bin­det Fit­ness­pro­gramm mit Lebens­freu­de. Ganz ohne es zu mer­ken, absol­viert man auf so einer mehr­stün­di­gen Tanz­ver­an­stal­tung ein kör­per­li­ches Work­out und hat dabei noch rich­tig viel Spaß! Was ich am Tan­zen eben­falls sehr schät­ze ist der sozia­le Aspekt, durch den tol­le Freund­schaf­ten ent­ste­hen kön­nen. Und natür­lich trägt gute Musik immer zu einer fröh­li­chen und ent­spann­ten Stim­mung bei!

Da es so vie­le unter­schied­li­che Tanz­sti­le gibt, dürf­te hier für jeden etwas Pas­sen­des dabei sein. Wer kei­ne Lust auf Paar­tanz hat, fin­det viel­leicht mit Jazz­dance oder Hip-Hop-Cho­re­os das Rich­ti­ge. Ich z.B. tan­ze mitt­ler­wei­le außer Sal­sa noch Bacha­ta und Kizom­ba (ein afri­ka­ni­scher Tanz), so wird es auch auf Dau­er nicht ein­sei­tig oder lang­wei­lig.

2. Kraftsport – stabilisiere Körper und Widerstandskraft!

Das ist defi­ni­tiv NIX für mich!“ So habe ich lan­ge, seeeeehr lan­ge gedacht. Im Traum hät­te ich mir nicht vor­stel­len kön­nen, regel­mä­ßi­ge Trai­nings­ein­hei­ten in sti­cki­gen Fit­ness­stu­di­os zu absol­vie­ren. Bzgl. Kraft­sport hat­te ich die gesam­te Palet­te an klas­si­schen Vor­ur­tei­len vor Augen.

Da ich durch mei­ne chro­ni­sche Darm­er­kran­kung jedoch an Gewicht und Mus­ku­la­tur ver­lo­ren hat­te, fühl­te ich mich lan­ge nicht beson­ders wohl in mei­nem Kör­per. Zudem beglei­te­ten mich häu­fig Rücken­schmer­zen, die durch eine geschwäch­te Mus­ku­la­tur her­vor­ge­ru­fen wur­den. Irgend­wann ent­schied ich mich, über mei­nen Schat­ten zu sprin­gen, dem Kraft­trai­ning eine Chan­ce zu geben und mei­ne gesam­te Mus­ku­la­tur dadurch wie­der auf­zu­bau­en.

Der Anfang war unglaub­lich hart und kos­te­te mich extrem viel Über­win­dung. Doch mit­hil­fe mei­nes Freun­des, der mich als „Trai­nings-Bud­dy“ tat­kräf­tig moti­vier­te, fiel es mir leich­ter, dran zu blei­ben. All­mäh­lich bau­te ich immer mehr Kraft auf und freu­te mich jedes Mal, wenn ich die Gewich­te hoch­schrau­ben konn­te!

Das ist nun 2 Jah­re her. Durch den Kraft­sport habe ich heu­te ein viel bes­se­res Kör­per­ge­fühl, mehr Kraft und Aus­dau­er. Die Rücken­schmer­zen sind ver­schwun­den! Zwar bin ich noch immer sehr schlank, füh­le mich jedoch nicht mehr so „zer­brech­lich“ wie frü­her, son­dern fit und belast­bar. Das Trai­ning hat mich auch men­tal stär­ker gemacht. Ich bin heu­te im All­tag viel eher bereit, über mei­ne (men­ta­len) Gren­zen hin­aus­zu­wach­sen.

Unver­zicht­bar beim Kraft­sport sind eine kom­pe­ten­te Ein­wei­sung und das rich­ti­ge Aus­füh­ren der Übun­gen. Man muss sich mit der Mate­rie defi­ni­tiv beschäf­tig­ten, doch hat man sich erst ein­mal rein­ge­fun­den, macht es so viel Spaß, sich immer wei­ter zu stei­gern. Ich hät­te es selbst nicht gedacht, aber es ist wirk­lich enorm, wie kör­per­li­che und men­ta­le Wider­stands­kraft vom Kraft­trai­ning pro­fi­tie­ren kön­nen!

Bouldern – wachse über dich hinaus!

Boul­dern ist kurz zusam­men­ge­fasst unge­si­cher­tes Klet­tern an der Klet­ter­wand. Statt Sei­len und Gur­ten, die einen an der Wand befes­ti­gen, erklimmt man die­se allein durch die eige­ne Kör­per­kraft. Die Klet­ter­rou­ten wer­den anhand von Grif­fen und Trit­ten, die an der Wand befes­tigt sind, vor­ge­ge­ben und unter­schei­den sich in ihrem Schwie­rig­keits­grad. Somit kommt ein blu­ti­ger Klet­ter­an­fän­ger eben­falls auf sei­ne Kos­ten wie der abso­lu­te Pro­fi!

Als ich mich zum ers­ten Mal an die Klet­ter­wand wag­te, war mir schon etwas mul­mig zumu­te. Ein biss­chen Höhen­angst beglei­te­te mich näm­lich genau­so wie der Gedan­ke, an der Wand abzu­rut­schen und mich zu ver­let­zen. Doch ich merk­te schnell: wenn man sich lang­sam her­an­traut, wei­chen die Ängs­te unver­züg­lich dem Spaß. Denn es ist ein unglaub­lich tol­les Gefühl, so „über sich hin­aus zu wach­sen“! 🙂 Dadurch, dass man sich qua­si kei­nen Fehl­tritt leis­ten soll­te, fokus­siert sich der Geist abso­lut auf den Moment – somit kommt Boul­dern fast einer medi­ta­ti­ven Tätig­keit gleich! Boul­dern ist ein tol­les Trai­ning, um Kör­per und geis­ti­ge Kon­zen­tra­ti­on direkt zu ver­bin­den. Eben­so ver­bes­sert es das Kör­per­ge­fühl, stärkt es die Mus­ku­la­tur (v.a. Arme, Schul­tern und Bei­ne) und hilft so, Kraft auf­zu­bau­en.

Auch im Boul­dern steckt viel tech­ni­sches Know-How, das es zu erler­nen gilt. Mit der Zeit fin­det man jedoch her­aus, wie man die Kör­per­kraft am bes­ten an der Wand ver­tei­len muss, um sich sicher zu hal­ten und kann all­mäh­lich anspruchs­vol­le­re Rou­ten klet­tern. Für den Fall der Fäl­le (im wahrs­ten Sinn des Wor­tes 😉 ) ist der Boden mit wei­chen Mat­ten aus­ge­legt, die einen Sturz abfe­dern kön­nen. Ein gewis­ses Ver­let­zungs­ri­si­ko bleibt natür­lich trotz­dem. Doch wer ver­ant­wor­tungs­be­wusst und vor­sich­tig an die Sache ran­geht, braucht sich kei­ne all­zu­gro­ßen Gedan­ken zu machen.

 

Viel­leicht fühlst du dich von der ein oder ande­ren erwähn­ten Sport­art ange­spro­chen und hast Lust, sie mal aus­zu­pro­bie­ren? Oder hast du dei­nen abso­lu­ten Lieb­lings­sport schon gefun­den?

Ich wür­de mich wie immer rie­sig freu­en, von dei­nen Gedan­ken zum The­ma zu lesen!

In die­sem Sin­ne wün­sche ich dir nun eine akti­ve, schö­ne, neue Woche! Bis zum nächs­ten Mal!

Dei­ne Ange­la

 

(Pho­to by David Hof­mann on Uns­plash)

 

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