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Ganzheitlich gesund im Alltag – meine Tipps für Dich!

31. August 2018

Ganzheitlich gesund im Alltag

Wie du auf mei­nem Blog immer wie­der lesen kannst, heißt „ganz­heit­lich gesund“ für mich v.a., kör­per­lich fit, geis­tig klar und see­lisch aus­ge­gli­chen zu sein. Die­ses Mot­to beglei­tet mich sowohl in mei­ner Arbeit als Gesund­heits­be­ra­te­rin, als auch pri­vat zu 100 %. Doch was bedeu­tet das kon­kret für den All­tag?

Heu­te möch­te ich eini­ge Tipps mit dir tei­len, die ich mei­nen Kli­en­ten ger­ne mit auf den Weg gebe, um Kör­per, Geist und See­le glei­cher­ma­ßen zu stär­ken. Und die auch für mich selbst immer wie­der klei­ne Wun­der bewir­ken. Viel­leicht ist ja auch etwas für dich dabei!

Ich wün­sche dir ganz viel Spaß beim Lesen!

Körper, Geist und Seele in Balance…

Kör­per, Geist und See­le befin­den sich in einer sen­si­blen Wech­sel­wir­kung mit­ein­an­der. Sind sie im Gleich­ge­wicht, ist das ein wich­ti­ger Schlüs­sel für Gesund­heit und Glück. Doch natür­lich gibt es Pha­sen im Leben, wo es schwe­rer fällt, die­se Balan­ce auf­recht zu hal­ten. Z.B., wenn es mal beson­ders stres­sig zugeht. Wenn nichts so recht gelin­gen mag, wir ent­täuscht wer­den oder wenn Din­ge pas­sie­ren, gegen die wir uns regel­recht macht­los füh­len. Dann gerät das Kör­per-See­le-Geist-Gleich­ge­wicht leicht ins Wan­ken. Doch das Schö­ne ist: es gibt Vie­les, was wir selbst tun kön­nen, um es (wieder)herzustellen!

 

1. Finde ein Hobby, das dich begeistert!

Freu­de ist ein abso­lu­ter Glücks-Boos­ter! Wenn wir in Freu­de sind, sind wir auto­ma­tisch in Leich­tig­keit. Dann geht alles viel ein­fa­cher von der Hand und wir befin­den uns im viel besag­ten „Flow“. Din­ge, die von außen auf uns ein­pras­seln, kön­nen uns dann gar nicht mehr so leicht her­un­ter­zie­hen.

Mein Tipp für dich: Sor­ge dafür, immer wie­der in dei­ne Freu­de zurück­zu­fin­den und etwas zu tun, das dich so rich­tig glück­lich macht! Ein Hob­by, das dich abso­lut erfüllt und begeis­tert, kann hier sehr hilf­reich sein. Ich habe z.B. vor eini­gen Jah­ren das Tan­zen für mich ent­deckt. Heu­te kann ich mir mein Leben ohne gar nicht mehr vor­stel­len! Auf der Tanz­flä­che zu ste­hen, gute Musik zu hören und mich zu bewe­gen, macht mich qua­si auf Knopf­druck glück­lich.

2. Finde eine Ernährungsform, die zu dir passt!

Ernäh­rung ist für uns alle ein täg­li­ches The­ma. Umso wich­ti­ger, sich ein­mal genau­er damit zu befas­sen. Dabei wirst du fest­stel­len, dass du den unter­schied­lichs­ten Ernäh­rungs­trends begeg­nest: High Carb, Low Carb, Paleo, Meta­bo­lic Balance…Und wäh­rend die einen auf Roh­kost schwö­ren, bekom­men ande­re allein beim Gedan­ken an rohes Obst und Gemü­se einen Bläh­bauch. Was ich damit sagen möch­te: es gibt nicht DIE Ernäh­rung, die für alle passt. Aber es gibt die pas­sen­de Ernäh­rung spe­zi­ell für DICH! Denn eine gesun­de Ernäh­rung soll­te immer auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se zuge­schnit­ten sein. Und nicht nur dei­nen Kör­per mit allen wich­ti­gen Nähr­stof­fen ver­sor­gen, son­dern auch gut ver­träg­lich für dich sein und sich leicht umset­zen las­sen. Natür­lich darf der Geschmack dabei nicht zu kurz kom­men! 😉

Mein Tipp für dich: Mach dir immer dein eige­nes Bild! Lies Ernäh­rungs­ratschlä­ge mit wachem Ver­stand und über­prü­fe sie auf Stim­mig­keit. Sei kri­tisch, wenn dir jemand etwas als „gesund“ ver­kau­fen möch­te. Und pro­bie­re aus, was dir gefällt, gut bekommt und dir Ener­gie gibt! So fin­dest du Stück für Stück zu einer gesun­den Wohl­fühl-Ernäh­rung!

3. Beweg dich!

Neben der Ernäh­rung ist Bewe­gung eine wich­ti­ge, ganz­heit­li­che Gesund­heits-Säu­le. Einer­seits kön­nen wir dadurch den Kör­per fit, kraft­voll und in Form hal­ten. Ande­rer­seits hilft Bewe­gung dabei, geis­tig-see­li­schen Aus­gleich zu schaf­fen! Das liegt u.a. dar­an, dass wir beim Sport viel Sauer­stoff tan­ken und so jede Zel­le einer klei­nen „Fri­sche­kur“ unter­zie­hen. Dazu setzt Sport Glücks­hor­mo­ne frei, die uns regel­recht mit einer Gute-Lau­ne-Wel­le über­schwem­men. Beson­ders posi­ti­ve Erfah­rung mache ich per­sön­lich, seit­dem ich mit Kraft­sport begon­nen habe. Mit Gewich­ten an die kör­per­li­chen (und men­ta­len!) Belas­tungs­gren­zen zu gehen, ist manch­mal wirk­lich hart – stärkt aber auch Durch­hal­te­ver­mö­gen, Wil­len und Wider­stands­kraft. Und die­se Aspek­te über­tra­gen sich dann vom Sport nach und nach auch in den All­tag! Yoga und Boul­dern sind eben­falls tol­le Sport­ar­ten, um in Ein­klang mit sich selbst und der Gegen­wart zu kom­men. Mein Tipp für dich: Pro­bie­re dich durch ver­schie­de­ne Sport­ar­ten und fin­de eine, der du dann regel­mä­ßig nach­gehst!

4. Raus ins Grüne!

Die Natur ist eine gro­ße Kraft- und Gesund­heits­quel­le, die wir wun­der­bar für uns nut­zen kön­nen! Bestimmt hast du auch schon die Erfah­rung gemacht, dass man sich nach einem Auf­ent­halt im Grü­nen, in den Ber­gen oder am Meer wie neu­ge­bo­ren fühlt. Der Kopf ist klar, wir sind ent­spannt und die schlech­te Lau­ne, die viel­leicht zuvor noch da war, ist ver­flo­gen. Zeit in der Natur zu ver­brin­gen, hat also wahr­lich etwas sehr Heil­sa­mes. Schon allein die Far­be grün wirkt beru­hi­gend auf unser Ner­ven­sys­tem. Grund genug, öfter ein­mal wie­der einen Wald­spa­zier­gang zu machen! Son­ne zu tan­ken! Oder Sand unter die Füße zu las­sen, wann immer es mög­lich ist!

Mein Tipp für dich: Schon weni­ge Minu­ten drau­ßen rei­chen oft­mals, um eine Bes­se­rung des Wohl­be­fin­dens wahr­zu­neh­men. Auch ein paar tie­fe Atem­zü­ge am geöff­ne­ten Fens­ter tun gut. Eben­falls hilf­reich ist, sich etwas Grün in die Woh­nung bzw. an den Arbeits­platz zu holen. Ich z.B. sor­ge sehr ger­ne dafür, immer ein paar grü­ne Pflan­zen um mich zu haben, die ganz neben­bei noch das Raum­kli­ma ver­bes­sern. 🙂

5. Verbinde dich mit anderen!

Wir Men­schen sind sozia­le Wesen und seh­nen uns nach Kon­takt, Aus­tausch und Mit­ein­an­der. Das Gefühl von Ver­bun­den­heit ist etwas Wun­der­schö­nes und trägt ganz maß­geb­lich zu einem gesun­den Leben bei! Des­halb sind sozia­le Kon­tak­te, Freund­schaf­ten und Bezie­hun­gen auch ein wich­ti­ger Fak­tor für ganz­heit­li­che Gesund­heit! Und an die­sem kön­nen wir aktiv mit­wir­ken.

Mein Tipp für dich: Baue ein gutes Ver­hält­nis zu Men­schen auf, die du magst und mit denen du auf der­sel­ben Wel­le schwimmst. Ver­brin­ge, wann immer du kannst, Zeit mit dei­nen Liebs­ten! Und ver­bin­de dich mit ande­ren! Dazu gehört auch, dich jeman­dem anzu­ver­trau­en, wenn es dir mal nicht so gut geht. Nach Rat und Hil­fe zu fra­gen, wenn du allei­ne mal nicht wei­ter­kommst. Denn gemein­sam durch Höhen, aber auch Tie­fen zu gehen, schweißt zusam­men und schafft Ver­trau­en –  ins Leben und in dich selbst!

6. Zeit für dich (allein!)

Genau­so wich­tig wie die Zeit mit ande­ren ist auch Zeit für dich selbst! Vor lau­ter Arbeit, Auf­ga­ben und Ter­mi­nen mer­ken wir oft gar nicht, wie uns lang­sam die Ener­gie aus­geht. Und dass wir viel­leicht ein­fach mal ein biss­chen Ruhe und Aus­zeit bräuch­ten, anstatt stän­dig unter­wegs zu sein.

Ich selbst habe frü­her sehr dazu geneigt, es ande­ren recht machen zu wol­len. Und habe dabei mei­ne eige­nen Bedürf­nis­se ger­ne mal auf die Sei­te gestellt. Das ist natür­lich alles ande­re als för­der­lich. Der Schlüs­sel liegt dar­in, zu ler­nen, dass wir selbst immer die wich­tigs­ten Men­schen in unse­rem Leben sind. Und dass wir uns zunächst auf­merk­sam und lie­be­voll um uns selbst küm­mern soll­ten, bevor wir mit gan­zem Her­zen auch für ande­re da sein kön­nen.

Mein Tipp für dich: Schaf­fe dir daher genug Aus­zeit und Raum für dich selbst! Frag dich regel­mä­ßig, was du für dein Wohl­be­fin­den brauchst. Und tu dann genau das, wor­auf du Lust hast! Viel­leicht ist dir nach einem gemüt­li­chen Abend auf der Couch mit einem guten Buch. Einer Run­de Schwim­men. Ordent­lich fei­ern gehen. Auch eine Rei­se, die du ganz für dich allei­ne unter­nimmst, kann sehr schön, inspi­rie­rend und augen­öff­nend sein! Genau­so, wie du Dates mit ande­ren planst, kannst du dich regel­mä­ßig auch mit dir selbst ver­ab­re­den 😉

7. Dankbarkeit

Oft hört man, Dank­bar­keit sei ein wich­ti­ger Fak­tor für Glück und Gesund­heit. Und tat­säch­lich: Wenn wir von Dank­bar­keit erfüllt sind, ist es, als wür­de eine war­me, woh­li­ge Wel­le durch den Kör­per zie­hen! Ein wun­der­schö­nes Gefühl, das uns fast schon Flü­gel ver­leiht. Und da aus­rei­chend bekannt ist, wie har­mo­ni­sie­rend sich posi­ti­ve Gefüh­le auf unser gesam­tes Wohl­be­fin­den aus­wir­ken, lohnt es sich, immer wie­der bewusst eine Hal­tung von Dank­bar­keit ein­zu­neh­men.

Die­sen „Dank­bar­keits­mus­kel“ kön­nen wir aktiv trai­nie­ren. Jeden Tag aufs Neue gibt es sooo vie­le Din­ge, für die wir dank­bar sein kön­nen. Ein­fach schon des­halb, weil kein Tag selbst­ver­ständ­lich ist.

Mein Tipp für dich: Nimm dir jeden Tag ein paar Minu­ten Zeit, um Din­ge zu fin­den, für die du von Her­zen dank­bar bist. Noch wir­kungs­vol­ler wird es, wenn du dei­ne Gedan­ken in einem klei­nen Notiz­buch fest­hältst. Mein Schatz und ich haben z.B. vor eini­ger Zeit unser per­sön­li­ches Dank­bar­keits­ri­tu­al ent­wi­ckelt. Jeden Abend vor dem Essen sagen wir uns gegen­sei­tig, für was wir dank­bar sind. Das mögen oft „Klei­nig­kei­ten“ sein. Doch die bewuss­te Aus­ein­an­der­set­zung damit rich­tet den Fokus sofort auf das Schö­ne und die Fül­le im eige­nen Leben. Ich lie­be die­ses klei­ne Ritu­al!

Körperlich fit. Geistig klar. Seelisch ausgeglichen…

Das waren ein paar ganz­heit­li­che Tipps für mehr Gesund­heit im All­tag. Viel­leicht ist die ein oder ande­re Inspi­ra­ti­on für dich dabei, die du inte­grie­ren möch­test.

Mich wür­de inter­es­sie­ren: was sind dei­ne Tipps, um dich kör­per­lich fit, geis­tig klar und see­lisch aus­ge­gli­chen zu hal­ten? Ich bin gespannt!!

Alles Lie­be und bis zum nächs­ten Mal,

dei­ne Ange­la

 

 

(Pho­to by Mari­on Miche­le on Uns­plash)

  1. Lie­be Ange­la,

    das ist ein wun­der­schö­ner Arti­kel! Da hast du tol­le Tipps zusam­men getra­gen und ich kann dir nur in allen Punk­ten zu 100 % zustim­men!
    Lie­be Grü­ße

    Eva

  2. So ein wah­rer und schö­ner Arti­kel, lie­be Ange­la!
    Ich kann jeden Punkt unter­zeich­nen.
    Vor allem ist es so wich­tig, dass jeder Mensch sei­ne eige­ne Weis­heit fin­det und „reak­ti­viert“. Und dazu gehört unbe­dingt auch die eige­ne Ernäh­rungs­wei­se.
    Es bringt nichts, einem Men­schen einen Diät­plan über­zu­stül­pen, der gar nicht zu ihm passt.
    Wir tra­gen alles Wis­sen schon in uns selbst.
    Alles Lie­be und mach wei­ter so!

    1. Mei­ne lie­be Nuria, ich dan­ke dir für dein Feed­back! Du hast es so schön auf den Punkt gebracht: eigent­lich liegt die Weis­heit bereits in jedem von uns. Was wir jedoch brau­chen, ist die „Erin­ne­rung“ von außen, die die­ses Wis­sen auch ins Erle­ben bringt. Dann pas­sie­ren oft Wun­der. 🙂

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