Heart for Health

Körperlich fit. Geistig klar. Seelisch ausgeglichen.
Gedanken und Mindset | Körper und Ernährung | Seele

D-E-T-O-X! Reinige Körper, Geist und Seele

5. Januar 2019

Detox – Ganzheitliche Entgiftung!

Schon die alten Grie­chen wuss­ten es: „Detox“ – zu deutsch Ent­gif­tung – ist ein sehr effek­ti­ver Weg, um Kör­per, Geist und See­le von toxi­schen Alt­las­ten zu befrei­en. Und gera­de jetzt zum Jah­res­wech­sel kann eine Detox-Kur ein guter Ein­stieg in eine gesund­heits­be­wuss­te Lebens­wei­se sein!

Grund genug, sich ein­mal näher damit zu beschäf­ti­gen: Was hat es mit Detox eigent­lich auf sich? War­um macht eine Detox-Kur Sinn? Und wor­auf soll­te man ach­ten, wenn man ent­gif­ten möch­te, um der Gesund­heit etwas Gutes zu tun?

Lass uns des­halb heu­te gemein­sam einen ganz­heit­li­chen Blick auf die­ses The­ma wer­fen!

Was ist eine Detox-Kur?

Durch eine Ent­gif­tung, im moder­nen Gesund­heits-Latein auch „Detox-Kur“ genannt, wird der Orga­nis­mus gezielt dabei unter­stützt, sich selbst von innen her­aus zu rei­ni­gen. Dies macht aus meh­re­ren Grün­den Sinn. Denn Fakt ist: ob wir es wol­len oder nicht, wir sind jeden Tag vie­len ver­schie­de­nen Sub­stan­zen aus­ge­setzt, die in unse­ren Kör­per gelan­gen und ihn auf Dau­er belas­ten kön­nen. Hier­zu zäh­len ganz offen­sicht­lich gif­ti­ge Bei­spie­le wie etwa Abga­se oder Ziga­ret­ten­rauch. Aber auch ande­re Stof­fe, z.B. aus der Luft, dem Grund­was­ser, Farb- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fe im Essen, Duft- und Zusatz­stof­fe aus Kos­me­ti­ka und Klei­dung neh­men wir qua­si per­ma­nent auf. Häu­fig bekom­men wir davon noch nicht ein­mal etwas mit.

Regulation und Ausscheidung von Giftstoffen

An sich ist das noch nicht dra­ma­tisch, denn unser „Wun­der­werk Kör­per“ ver­fügt über vie­le klu­ge Regu­la­ti­ons­me­cha­nis­men, um mit der­ar­ti­gen Belas­tungs­fak­to­ren umzu­ge­hen. Hier­für sind in ers­ter Linie die Aus­schei­dungs­or­ga­ne zustän­dig. Sie fil­tern aktiv alles, was in uns hin­ein­strömt, ver­ar­bei­ten es wei­ter oder beför­dern es wie­der nach drau­ßen. Zu den Aus­schei­dungs­or­ga­nen zäh­len:

  • Lun­ge
  • Leber
  • Nie­re
  • Darm
  • Haut

Wird aber die Last an Schad­stof­fen mit der Zeit zu groß, über­for­dert das die Kapa­zi­tä­ten der Aus­schei­dungs­or­ga­ne. Dies führt dazu, dass sich die Aus­schei­dungs­leis­tung ver­min­dert. Stof­fe, die eigent­lich nach drau­ßen soll­ten, ver­blei­ben dann z.T. im Kör­per und sam­meln sich z.B. in Gewe­be­struk­tu­ren an. Ein biss­chen wie bei einem Stau auf der Auto­bahn, der den Fahrt­weg blo­ckiert.

Dies kann eini­ge unlieb­sa­me Fol­gen nach sich zie­hen. Neben Müdig­keit und Abge­schla­gen­heit zäh­len hier auch Gewichts­zu­nah­me, schwa­ches Bin­de­ge­we­be (Cel­lu­li­te), Magen-Darm-Stö­run­gen, Haut­pro­ble­me, Mund­ge­ruch, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Stim­mungs­schwan­kun­gen etc. dazu. Es liegt auf der Hand, dass ein der­art belas­te­ter Orga­nis­mus viel anfäl­li­ger ist für die Ent­ste­hung von Krank­hei­ten jeg­li­cher Art und dass auch das Immun­sys­tem nicht so effi­zi­ent arbei­ten kann, wie es eigent­lich soll­te.

Auch Geist und Seele können „vergiften“

Doch nicht nur der Kör­per kann über­las­tet sein: auch auf See­le und Geist trifft das zu! Die ent­spre­chen­den Gift­stof­fe sind hier dann nicht mate­ri­el­ler Natur, son­dern Ein­fluss­fak­to­ren wie Stress, Kon­flik­te und nega­ti­ve Gedan­ken- und Gefühls­mus­ter. Die­se Form der  psy­chisch-men­ta­len Belas­tung wiegt manch­mal wie ein schwe­res Paket auf Herz und Schul­tern. Es beraubt uns deut­lich an Lebens­freu­de und Ener­gie. Wir füh­len uns über­for­dert, unglück­lich und sind nicht (mehr) in der Lage, kon­struk­tiv mit Her­aus­for­de­run­gen umzu­ge­hen. Neben den oben beschrie­be­nen kör­per­li­chen Sym­pto­me kön­nen psy­chi­sche Aus­wir­kun­gen eine Fol­ge sein, wie z.B. Gereizt­heit, Ner­vo­si­tät, Stim­mungs­schwan­kun­gen bis hin zu Ängs­ten oder Depres­si­on.

 Detox aus ganzheitlicher Sicht

Spä­tes­tens bei die­sen Hil­fe­ru­fen ist es Zeit zu han­deln. Durch eine gründ­li­che, ganz­heit­li­che Ursa­chen­for­schung geht es nun dar­um, alle Fak­to­ren, die Kör­per, Geist und See­le belas­ten, auf­zu­spü­ren und best­mög­lich zu eli­mi­nie­ren.

Ganz­heit­lich zu „deto­xen“ bedeu­tet dabei nicht nur, Ernäh­rungs- und Bewe­gungs­ge­wohn­hei­ten zu ver­än­dern. Es bedeu­tet viel mehr, die gesam­te Lebens­si­tua­ti­on zu ana­ly­sie­ren und das zu ver­än­dern, was einem nicht gut tun!

Viel­leicht gibt es schon län­ger Stress im Job? Viel­leicht belas­tet eine bestimm­te Bezie­hung? Viel­leicht haben sich Din­ge (z.B. Kla­mot­ten) ange­sam­melt, die eigent­lich nur im Weg rum­ste­hen und die Sicht auf das Wesent­li­che ver­sper­ren? Wo ist es Zeit, zu „ent­rüm­peln? Wo wäre ein klä­ren­des Gespräch ange­sagt, damit man sich danach wie­der leich­ter und befrei­ter fühlt…?

Gera­de jetzt, so kurz nach dem Jah­res­wech­sel, ist ein idea­ler Zeit­punkt, Altes los­zu­las­sen und neue Wege ein­zu­schla­gen. Nimm dir daher die Zeit zu ent­schleu­ni­gen, viel­leicht auch ein biss­chen „Digi­tal-Detox“ zu machen (sprich Soci­al Media, Whats­app & Co zu redu­zie­ren) und dich zu fra­gen, was du wirk­lich brauchst, um dich (wie­der) rund­um wohl­zu­füh­len.

Detox als effektive Gesundheitsvorsorge

Doch wir soll­ten am bes­ten gar nicht erst war­ten, bis Beschwer­den ent­ste­hen. Denn Detox kann auch eine sehr effek­ti­ve Maß­nah­me zur Gesund­heits­vor­sor­ge sein! Durch regel­mä­ßi­ges und vor­beu­gen­des Ent­gif­ten bringst du wie­der Ord­nung in das eige­ne Sys­tem, wovon Immun­sys­tem, Stoff­wech­sel und Gemüt glei­cher­ma­ßen pro­fi­tie­ren. Du fühlst dich fit­ter, kla­rer, leis­tungs­fä­hi­ger, glück­li­cher und brauchst weni­ger Schlaf. Auch fällt es vie­len leich­ter, das Gewicht zu hal­ten und das Bin­de­ge­we­be zu straf­fen. Natür­lich pro­fi­tiert lang­fris­tig auch die Haut, unser größ­tes Aus­schei­dungs­or­gan: Ent­zün­dun­gen hei­len bes­ser, der Teint klärt sich mit der Zeit und wirkt rosi­ger. Vie­le gute Grün­de also, die fürs„Deto­xen“ spre­chen!

Wie läuft eine Detox-Kur ab?

Es gibt vie­le ver­schie­de­ne For­men von Detox-Kuren, die sich bzgl. ihres kon­kre­ten Ablaufs und Aus­ma­ßes unter­schei­den. Wel­che sich für wen eig­net, hängt immer von der indi­vi­du­el­len Aus­gangs­la­ge ab und soll­te ggf. von einem erfah­re­nen Arzt oder Heil­prak­ti­ker beglei­tet wer­den. Dies gilt ins­be­son­de­re, wenn bereits gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen oder schwe­re­re Erkran­kun­gen vor­lie­gen.

Bei einer Schwan­ger­schaft ist eine Detox-Kur nicht ange­ra­ten. Jedoch kann sie als Vor­be­rei­tung auf eine Schwan­ger­schaft eine sehr sinn­vol­le Sache sein, da sie die Frucht­bar­keit der Frau posi­tiv beein­flus­sen kann und zudem für das zukünf­tig her­an­wach­sen­de Baby die bes­ten Bedin­gun­gen stellt.

Wer grund­sätz­lich gesund und fit ist und Detox als Vor­beu­gung nut­zen möch­te, ist gene­rell gut bera­ten, 2 Mal im Jahr (z.B. im Früh­ling und Herbst) eine Detox­pha­se von 7–10 Tagen ein­zu­le­gen. In die­ser Zeit wird so gut es geht auf Schad­stoff-Frei­heit geach­tet – und zwar auf ganz­heit­li­cher Linie!

 Was eine ganzheitliche Detox-Kur enthalten sollte:

  • gesun­de, vital­stoff­rei­che & basi­sche Ernäh­rung (tem­po­rä­rer Ver­zicht auf Fleisch, Milch­pro­duk­te, wei­ßes Mehl, Zucker, Salz, Kaf­fee, Niko­tin & Alko­hol)
  • viel rei­nes, kla­res, stil­les Was­ser und Kräu­ter­tee zum Abtrans­port der Gift­stof­fe
  • Aus­rei­chend Bewe­gung (z.B. Yoga, Aus­dau­er- und leich­ter Kraft­sport)
  • Auf­ent­halt an der fri­schen Luft (Spa­zier­gän­ge, evtl. Sport im Frei­en)
  • Guter und tie­fer Schlaf
  • Basi­sche Anwen­dun­gen, z.B. Basen­bad, basi­sche Fuß­bä­der und Wickel zur geziel­ten Aus­lei­tung von Gift­stof­fen über die Haut
  • Ruhe & Ent­span­nung
  • Psy­cho­hy­gie­ne“: nega­ti­ve Gedan­ken iden­ti­fi­zie­ren und durch kon­struk­ti­ve erset­zen
  • Unter­neh­mun­gen, die das Herz erwär­men (Zeit mit dem Part­ner, den Kin­dern, Freun­den und Fami­lie oder nur mit sich selbst…alles, was glück­lich macht und die See­le erfreut!)

Mine­ral­stoff­rei­che Smoot­hies kön­nen eine tol­le Mög­lich­keit sein, die Aus­schei­dungs­or­ga­ne zum Ent­gif­ten anzu­re­gen. Falls du dazu gute & natür­li­che Rezep­te brauchst, kann ich dir das kos­ten­lo­se E-Book mei­ner lie­ben Freun­din San­dra vom Bra­in­food-Online­ma­ga­zin sehr emp­feh­len. Den Link fin­dest du HIER!

Weitere wichtige Tipps und Hinweise

Auch wenn eine Detox­pha­se zum Ziel hat, den Orga­nis­mus zu stär­ken, wird sie ihn zunächst Ener­gie kos­ten. Denn so eine inten­si­ve Rei­ni­gung ist für Kör­per und Psy­che wie ein gro­ßer Früh­jahrs­putz – ganz schön anstren­gend! Die im Gewe­be gespei­cher­ten Stof­fe wer­den frei­ge­setzt, was vor­über­ge­hend zu Neben­wir­kun­gen wie Kopf­schmer­zen, Ver­dau­ungs­be­schwer­den, Müdig­keit und schlech­ter Haut füh­ren kann. Auch auf der psy­chisch-men­ta­len Ebe­ne kann uns Detox sehr her­aus­for­dern, etwa wenn wir uns Ängs­ten und Kon­flik­ten stel­len, radi­ka­le Ent­schei­dun­gen tref­fen oder unter­drück­ten Gefüh­len begeg­nen. Doch sind wir erst ein­mal durch, ist es wie nach einem rei­ni­gen­den Gewit­ter: wir füh­len uns erfrischt, erleich­tert und klar.

Um die Detox­pha­se posi­tiv zu unter­stüt­zen und Neben­wir­kun­gen abzu­mil­dern, haben sich fol­gen­de Ergän­zun­gen bewährt:

Bitterstoffe

Durch die Ein­nah­me von Bit­ter­stof­fen kann die Aus­schei­dungs­fä­hig­keit der Orga­ne und somit der Ent­gif­tungs-Stoff­wech­sel ange­regt wer­den. Bit­ter­stof­fe sind natür­li­cher­wei­se ent­hal­ten z.B. in Löwen­zahn, Brenn­nes­sel, Arti­scho­cke und  Mari­en­dis­tel. In Reform­häu­sern und Apo­the­ken gibt es Bit­ter­stoff-Kon­zen­tra­te in Form von Trop­fen, Säf­ten oder Tee­mi­schun­gen PLUS kom­pe­ten­te Bera­tung bzgl. der idea­len Anwen­dung dazu!

Lei­der haben wir in unse­rer heu­ti­gen Ernäh­rung kaum mehr Bit­ter­stof­fe und soll­ten des­halb dar­auf ach­ten, die­se regel­mä­ßig zu uns zu neh­men. Hier macht geziel­te Nah­rungs­er­gän­zung also durch­aus Sinn!

Heil- und Lavaerde

Um die frei­ge­setz­ten Stof­fe auch gebün­delt nach drau­ßen zu beför­dern, emp­fiehlt sich neben basi­scher Kör­per­pfle­ge die regel­mä­ßi­ge Ein­nah­me von Heil­er­de. Sie bin­det Gift­stof­fe und Nah­rungs­mit­tel­rück­stän­de tat­säch­lich wie ein „Schwamm“ und sie kön­nen anschlie­ßend über den Darm aus­ge­schie­den wer­den. Noch stär­ker als Heil­er­de wirkt Vul­ka­ner­de, z.B. Zeo­lith oder Ben­to­nit. Das Prin­zip ist zwar das­sel­be, doch die Bin­de­ei­gen­schaft ist noch bes­ser. Sowohl Heil­er­de, als auch Vul­ka­ner­de gibt es im Reform­haus, in der Dro­ge­rie oder in der Apo­the­ke.

Falls gesund­heit­li­che Pro­ble­me und star­ke Belas­tun­gen bestehen, ist es rat­sam, gemein­sam mit einem Gesund­heits­be­ra­ter, Heil­prak­ti­ker oder natur­heil­kund­lich arbei­ten­den Arzt zu arbei­ten. Sie kön­nen anwen­dungs­be­zo­ge­ne und gesund­heits­för­dern­de Hin­wei­se geben, wie eine Ent­gif­tung am effek­tivs­ten gestal­tet wer­den kann. Die oben genann­ten Basis-Maß­nah­men gel­ten zwar i.d.R. auch hier. Doch kann es not­wen­dig sein, noch kon­se­quen­ter vor­zu­ge­hen, die Detox-Pha­se zu ver­län­gern oder um wei­te­re Maß­nah­men, wie z.B. eine Darm­sa­nie­rung, abzu­run­den. Dies hängt jedoch immer vom Ein­zel­fall ab.

Wenn du mehr zum The­ma wis­sen möch­test oder Fra­gen hast,schreib mir ger­ne. Mich wür­de auch sehr inter­es­sie­ren, ob und wel­che Erfah­run­gen du schon mit einer Detox-Kur gemacht hast! Wie immer freue ich mich über den Aus­tausch mit dir!

Alles Lie­be und auf ein gesun­des, glück­li­ches 2019!

Dei­ne Ange­la

(Pho­to by raw­pi­xel on Uns­plash)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.